• Computer Doktor - Termin nach Vereinbarung

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  • Nachhaltig

  • Computer und Nachhaltigkeit

    Wir sind uns bewusst, dass unsere Kunden einen mehraufwand Betreiben um Ihren Computer reparieren zu lassen und damit nicht nur die finanziellen Aspekte eines Neukaufs, sondern generell der Umgang mit unseren Ressourcen im Vordergrund steht.

    Daher freuen wir uns, dass wir mit jeder erfolgreichen Reparatur einen kleinen Beitrag an Nachhaltigem Umgang mit unseren Ressourcen leisten!

    Denn, mit jeder erfolgreichen Reparatur verhindern wir, dass…:

    • Für die Produktion eines Computers, ein Energieaufwand von 2’790 kWh aufgewendet werden muss
      (Ein zwei Personen Haushalt benötigt 2’700 kWh pro Jahr)
    • Für die Produktion eines Laptops , über 300 Kg Rohstoffe, 1’500 Liter Wasser, 22 Kg Chemischer Stoffe benötigt werden
    • Ein Bruchteil weniger Menschen, welche zur Gewinnung von Kupfer, Zinn, Gold und Coltan-Erz ausgebeutet werden
    • Ein Bruchteil weniger Edelmetalle über die ganze Welt zu den Produktionsstätten transportiert werden muss
    • Ein bischen weniger Abfall produziert wird, welche wiederum in Entwicklungsländer transportiert und entsorgt wird
    • Vielleicht, ein Mensch weniger, an den folgen giftiger Dämpfe leidet, welche bei der Verbrennung von Elektroschrott entsteht, um ein bisschen Edelmetalle zu gewinnen

     

    Die Anti-Ökonomie

    Das wichtigte zu erst:
    Hersteller verfolgen nicht die Interessen ihrer Kunden, sondern die ihres Unternehmens!

    Ein fundamentales Grundprinzip der heutigen Marktwirtschaft, ist:
    Nichts was hergestellt wird, darf eine längere Lebensdauer haben, als zur Aufrechterhaltung des zyklischen Konsums, notwendig ist.

    Mit anderen Worten:
    Produkte müssen innerhalb einer bestimmten Zeit kaputt gehen, versagen oder veralten, damit wieder neue Produkte produziert und verkauft werden können. Dies ist das Rückgrad der eigentlichen Markt Strategie aller grossen Unternehmen welche Konsumgüter herstellen.

    Natürlich dürfen sich die Hersteller nicht offen zu dieser Strategie bekennen, denn ein absichtlich geplanter Defekt am Gerät, welcher bewiesen werden kann, hätte rechtliche folgen für das Unternehmen(siehe unten). Man unterdrückt oder ignoriert also  bewusst technische Möglichkeiten, welche schlussendlich zu nachhaltigeren, langlebigeren Produkten führen könnten.

    Dieses System kann aus Selbsterhaltungsgründen nicht zulassen, effiziente und langlebige Produkte zu produzieren, weil man erkannt hat, dass es schlecht für den zyklischen Konsum und somit für die Wirtschaft ist.

     

    Die jüngsten Vorkommnisse bei VW zeigen uns, das die grossen Unternehmen gezwungen sind, skrupellos zu wirtschaften, um den Wettbewerbsvorteil und Ihre Marktanteile zu behalten oder zu erhöhen. Leider ist diese Art zu wirtschaften, bereits schon lange ein fester Bestandteil unseres Wirtschaftssystems.

    Der, in den USA bewiesene Verdacht der Manipulation, hat nun einen Einbruch der Produktion bei VW zur Folge. Betroffen sind hauptsächlich die Mitarbeiter, Zulieferer (auch Schweizer Unternehmen) und durch Steuerausfälle sogar die Stadt Wolfsburg und nicht zuletzt Deutschland. Die weitere Folgen sind absehbar: Hohe Bussen, Schliessungen, Einsparungen, Druck auf die Lieferanten, Qualitätseinbussen und nicht zuletzt Einsparungen durch Entlassungen (Ausfälle an Einkommenssteuer).

    Zu viel gelesen? Hier ein Film, welches (auf englisch) alle noch einmal erklärt